Erkämpfte Demokratie – Gefährdete Demokratie

DGB Region Köln-Bonn:

Erkämpfte Demokratie – Gefährdete Demokratie
100 Jahre Demokratie in Deutschland – eine Geschichte von Erfolgen, Niederlagen, Kämpfen und Gefahren

 

Hier ein Veranstaltungshinweis von unseren Kolleginnen und Kollegen der DGB-Region Köln-Bonn:

Foto zur Veranstaltung
Foto: Pixabay.com / Lizenz: CC0

„Vor 100 Jahren – im November 1918 – widersetzten sich Kieler Matrosen einem unsinnigem Befehl, lösten mit der Novemberrevolution den Sturz des Kaiserreiches aus. Arbeiter- und Soldatenräte schlugen die Bresche für die erste parlamentarische Republik in Deutschland – die Weimarer Republik, inklusive Frauenwahlrecht und erster Mitbestimmung in Betrieben.

Dieser demokratische und gesellschaftliche Aufbruch nahm allerdings 1933 mit der Machter­greifung der Nationalsozialisten ein jähes Ende. Am Ende der Zerschlagung von demokra­tischen Parteien, Gewerkschaften, Wahlrecht und Mitbestimmung standen nationalistisch und rassistisch begründeter Krieg, millionenfacher Tod und ein zerstörtes Deutsch­land.

Im Nachkriegsdeutschland entstand mit der Bundesrepublik ein stabiler demokratischer Rechtsstaat, zu dessen Grund­bestand die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte gehört. Doch diese demokratischen Errungenschaften stehen heute auf dem Spiel – die universelle Geltung der Menschrechte wird von rechten Kräften in Frage gestellt, Regierungen untergraben Rechtsstaatsprinzipien.

Die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung hatte großen Anteil an der Eroberung der Demokratie 1918/19. Sie hat ein großes Interesse am Erhalt, am Ausbau der Demokratie – im Staat, in der Gesellschaft, in den Betrieben. Deshalb wollen wir die historischen Erfahrungen reflektieren und daraus Schlussfolgerungen für die Entwicklung der Demokratie heute ziehen.“

Zeit und Ort:

07. November 2018 | 19:00 Uhr

FORUM Volkshochschule Köln

Impuls:
Prof. Dr. Heribert Prantl, Jurist, Journalist, Mitglied der Chefredaktion Süddeutsche Zeitung
Hundert Jahre sind nicht genug. Demokratie muss man lernen, immer und immer wieder. Glanz und Elend einer Staats- und Gesellschaftsform.

Diskussion:
Anja Weber, Vorsitzende DGB NRW
Dr. Anja Kruke, Leiterin des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung
Prof. Dr. Michael Brie, Mitarbeiter des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung
Dr. Witich Roßmann, DGB Vorsitzender Köln, Moderation

Eine Veranstaltung von:
DGB Köln
Hans-Böckler-Stiftung
Friedrich-Ebert-Stiftung
Rosa Luxemburg Stiftung
VHS Köln

Verbindliche Online-Anmeldung unter https://koeln-bonn.dgb.de/demokratie.

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