100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Vor fast 100 Jahre, am 19. Januar 1919, konnten Frauen erstmals in Deutschland an einer Wahl teilnehmen und auch gewählt werden. 37 Frauen und 386 Männer zogen in die Weimarer Nationalversammlung ein; damit lag der Frauenanteil bei 8,7 Prozent. Dies sollte für die Zeit der Weimarer Republik der höchste Frauenanteil bleiben!

Auch der Deutsche Bundestag übersprang erst in der 11. Wahlperiode 1987/90 mit 15,4% erstmals die 10%-Marke. Im aktuellen Bundestag sind 30,7% der Abgeordneten weiblich.

Der Kampf um das Frauenstimmrecht war lang: in Deutschland, in Europa und in der Welt. Die Gegner im Deutschen Kaiserreich waren meist antidemokratisch gesonnen und häufig dem völkischen und nationalistischen Lager zuzuordnen (so z.B. der "Deutsche Bund zur Bekämpfung der Frauenemanzipation"). Argumentiert wurde mit den großen körperlichen und geistigen Unterschieden zwischen den Geschlechtern, so dass sich die gesellschaftliche Aufgabenteilung zwischen Staat und Familie naturgemäß ergebe – eine Argumentation, die manche Partei auch heute wieder gerne aufgreift!

Aktuelles aus Bonn:

  • VL-Info 4 2018
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier findet Ihr unser aktuelles VL-Info 4/2018. Die […]

Aktuelles aus Berlin:

ver.di-Vertrauensleute in der FES

BETRIEB -> GEWERKSCHAFT

Wir stellen die aktive Kommunikation sicher, wir sind wichtige Multiplikatoren.

GEWERKSCHAFT -> BETRIEB

Wir sind das Bindeglied aller Gremien der Gewerkschaft ver.di in die FES hinein.

ver.di VL-> ver.di BR

Wir stehen im ständigen Austausch mit unserem ver.di-Betriebsrat.